- Rheuma lindern mit naturheilkundlichen Methoden -

von Manal Ciurlia-Agha am 25.09.2019

Rheuma ist eine Autoimmunerkrankung, die mit entzündeten Gelenken und starken Schmerzen einhergeht. Es gibt zahlreiche Krankheitsformen, die oft nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Viele Patienten nehmen starke Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen ein. Sie wünschen sich natürliche Alternativen ohne Nebenwirkungen. Die Naturheilkunde bietet verschiedene sanfte und gut verträgliche Behandlungsmöglichkeiten.

Dem Rheuma den Kampf ansagen mit natürlichen Mitteln

Als Alternative zur Schulmedizin bietet die Naturheilkunde verschiedene Behandlungsmethoden bei rheumatischen Erkrankungen. Rheuma ist nicht heilbar, doch können die Beschwerden gelindert werden. Der Ansatz besteht darin, nicht nur die Beschwerden, sondern die Ursachen zu behandeln. Alles beginnt mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Sie sollten an eine Umstellung Ihrer Ernährung denken. Linderung der Beschwerden kann auch das Heilfasten bringen. Als physiotherapeutische Maßnahmen kommen sowohl eine Kälte- als auch eine Wärmebehandlung in Frage. Verschiedene Salben und Öle auf natürlicher Basis können auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden. Eine entzündungshemmende Wirkung hat Tee aus Heilpflanzen.

Die Ernährung - ein wichtiger Faktor

Bei Rheuma spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Die Beschwerden können durch eine Übersäuerung im Körper verstärkt werden. Mit einer basischen Ernährung können Sie Ihren Körper entsäuern und das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen wiederherstellen. Sie sollten den Verzehr von tierischen Produkten wie Schweineschmalz, Schweineleber, Schweinefleisch und Eigelb einschränken. Kaffee, Alkohol und Zucker sollten Sie meiden. Auf Ihrem Speiseplan sollten viel Obst und Gemüse, aber auch fette Fische wie Lachs, Forelle, Makrelen oder Kabeljau stehen. Diese Fische enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend sind. Als gesunde Öle verwenden Sie Raps-, Oliven-, Walnuss- oder Leinöl.

Bewährt bei Rheuma: Das Heilfasten

Das Heilfasten hat sich vor allem bei der rheumatoiden Arthritis bewährt. Es sollte unter der Aufsicht von erfahrenen Fachkräften erfolgen. Vereinzelt kann es nach dem Fasten zu Rheumaschüben kommen, doch insgesamt bessern sich bei vielen Patienten mit rheumatoider Arthritis die Beschwerden. Auf Nahrung wird beim Heilfasten für mindestens fünf Tage verzichtet. Dabei kommt es auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr an. Der Körper wird durch das Heilfasten gereinigt.

Kältetherapie

Rheuma kann durch eine Kältetherapie gelindert werden. Sie ist völlig ohne Nebenwirkungen. Nachdem der Patient zunächst 30 Sekunden in einer Vorkammer bei minus 10 Grad verbracht hat, geht er für drei Minuten in eine minus 60 Grad kalte Kammer. Zum Schluss hält er sich drei Minuten lang in einer minus 110 Grad kalten Kammer auf. Im Körper werden Prozesse angeregt, die den Rheuma-Schmerz stoppen und Entzündungen hemmen. Die Kältetherapie darf nicht bei Patienten mit Bluthochdruck, Gefäßentzündungen oder nach einem Schlaganfall angewendet werden.

Wärmebehandlung 

Eine Wärmebehandlung regt die Durchblutung an. Auf die entzündeten Gelenke werden gewärmte Kirschkern-Kissen oder Fangopackungen gelegt. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Salben und Öle

Mit Salben und Ölen können Schmerzen gelindert werden. Gel aus Arnikablüten oder Salbe aus Beinwellwurzel können auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden. Der Schmerz kann auch durch Reizung der Haut gelindert werden. Bienengift, Senföl oder Creme mit Cayennepfeffer rufen zuerst eine Rötung der Haut hervor, die schmerzt, aber dann in eine Schmerzlinderung übergeht. Einige Patienten greifen auch zu frischen Brennnesseln als martialische Methode. Die Brennnessel wird über die schmerzenden Regionen geführt.

Linderung mit Tee

Tee ist gut verträglich und enthält nur wenige Wirkstoffe. Eine Tee-Mischung gegen Rheuma kann eine Therapie unterstützen und den Stoffwechsel aktivieren. Besonders geeignet sind Brennnesseltee, Tee aus Guajakholz oder Tee aus Eschenholz. Aus den verschiedenen Pflanzen können Sie auch einen Tee mischen und dabei Süßholzwurzel verwenden.

Weitere natürliche Mittel gegen Rheuma

Rheuma können Sie noch mit weiteren natürlichen Mitteln behandeln. Sie sollten Ihr Immunsystem stärken, was mit einer gesunden Ernährung und mit viel Bewegung an der frischen Luft gelingt. Auch eine Eigenbluttherapie, Akupunktur und eine Darmsanierung können zur Linderung der Beschwerden und einem insgesamt besseren Allgemeinbefinden beitragen.

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